San Pietro – Nekropole

Seit 2006 sind an einem außergewöhnlich interessanten und archäologisch wie historisch wertvollen Ort Restaurierungsarbeiten in Gang, nämlich in der Vatikanischen Nekropole unter dem Petersdom im Vatikan. Diese Begräbnisstätte mit ihren bemerkenswerten Kunstschätzen und Zeugnissen christlicher Geschichte befindet sich genau unter dem Hauptschiff des Petersdomes, auf einer noch unter den Vatikanischen Grotten gelegenen Ebene, und kam bei Ausgrabungen unter Papst Pius XII. Pacelli (1939-1958) in den Jahren 1939 bis 1949 wieder ans Licht.

Man fand eine Doppelreihe von Mausoleen aus der Zeit des 2. bis Anfang des 4. Jahrhunderts n. Chr., von West nach Ost nebeneinander an der Flanke eines Hügels angeordnet, der dann unter Kaiser Konstantin beim Bau der ersten Basilika von St. Peter durch Auffüllen planiert wurde. Die Mausoleen in der Form kleiner Häuser gehörten Familien, die von freigelassenen Sklaven abstammten und es zu Reichtum gebracht hatten. Sie bestanden aus großen Räumen mit Gewölbedecken, waren oft von einer Umfriedung umgeben und hatten Dachterrassen, zu denen Treppen führten. Innen waren sie mit Fresken, Stuckverzierungen und bisweilen auch Mosaiken geschmückt.

Bei den Ausgrabungen kam nur ein Teil dieser einst unter freiem Himmel gelegenen Totenstadt zum Vorschein. Die Gebäude befanden sich alle entlang eines engen Weges, der den vatikanischen Hügel hinaufführte, und waren zum am Fuß des Hügels gelegenen Zirkus des Nero ausgerichtet, in dem der Apostel Petrus aller Wahrscheinlichkeit nach den Märtyrertod fand. Die über Jahrhunderte in Ehren gehaltene vermutliche Grabstätte des Hl. Petrus wurde im Grabungsfeld „Campo P“ im westlichen Teil der Nekropole lokalisiert, wo bereits Mitte des 2. Jahrhunderts die „rote Mauer“ und ein „Trofeo di Gaio“ genanntes Grabmal errichtet worden waren, von denen der Geschichtsschreiber Eusebius von Caesarea berichtete. Über diese Ädikula ließ Konstantin ein Marmormonument bauen, und in späterer Zeit wurden mit bemerkenswerter Beständigkeit immer wieder Altäre exakt über eben diesem Ort errichtet: der Altar von Papst Gregor I. dem Großen (590-604), von Papst Calixt II. (1123) und im Jahr 1594 der Altar von Papst Clemens VIII., über dem später noch das Hochaltarziborium – der sogenannte Baldacchino – von Gian Lorenzo Bernini entstand, welcher wiederum genau unter Michelangelos grandioser Kuppel steht.

Im Rahmen des Restaurierungsprogramms zur Konservierung der Nekropole, das von der zuständigen Dombauhütte von Sankt Peter initiiert wurde, führte man mit den Spenden der Fondazione Pro Musica e Arte Sacra im Jahr 2006 zunächst dringende Restaurierungsarbeiten in den Mausoleen G (genannt „des Lehrers“), N („der Aebutii“), O („der Matucci“) und Z („der Ägypter“) durch. Später finanzierte die Stiftung die Restaurierung des gesamten eindrucksvollen Mausoleums H („der Valerii“). Dies ist das bemerkenswerteste und aufgrund seiner herrlichen und ausgesprochen seltenen Stuckdekorationen, Hermen und Wandreliefs auch das reichste Grabmal der Nekropole. 2010-2011 wurde der Beitrag der Stiftung zur Restaurierung des Mausoleums PHI („dei Marci“) mit seinen ganz besonderen Freskenmalereien zu mythologischen Themen verwendet.

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