Mausoleum H

Nur zum Teil lässt die Innenansicht des Grabmales heute jene auserlesene Eleganz der weißen Stuckverzierungen erahnen, mit denen das Mausoleum in der Antike geschmückt war. In einer grandiosen, beinahe bühnenbildnerischen Komposition wechseln sich mit Reliefs von Satiren und Menaden geschmückte Nischen für die Urnen mit größeren Hohlräumen ab. Über einen Meter hohe männliche und weibliche Figuren, die Gottheiten und verstorbene Mitglieder dieser reichen Familie darstellen, schmücken diese Zwischenräume.

Das Grabmal wurde 1943 entdeckt und zwischen 1957 und 1958 partiellen Konservierungsmaßnahmen unterzogen. Endlich konnte das Mausoleum, das in vergangenen Jahrhunderten wegen der instabilen mikroklimatischen Verhältnisse und aufgrund früherer Restaurierungsversuche mit ungeeigneten Materialien Schaden genommen hatte, nun gewissenhaft und vollständig restauriert werden. Die von einem Restauratoren-Team durchgeführten Arbeiten erstreckten sich über insgesamt elf Monate, unter Anwendung der neuesten Technologien.

Es wurden Skalpelle, Mikrobohrer und an den sensibelsten Stellen Lasergeräte eingesetzt.

Um eventuelle zukünftige Forschungen nicht zu behindern, wurden bei der Reinigung absichtlich einige begrenzte Abschnitte des Verputzes mit schwachen Kohlestiftinschriften und Malereien an der Ost- und Nordwand ausgespart. Eine genaue Untersuchung der in den Lagern der Dombauhütte aufbewahrten Stuckfragmente ermöglichte außerdem die Wiederherstellung von drei herrlichen Hermen sowie das Einfügen einiger falsch positionierter Fragmente in wichtige Basreliefs.

Des Weiteren trug die Restaurierung dazu bei, einige bisher nicht bekannte Grabinschriften sowie interessante Hinweise auf Arbeitsmethoden zu entdecken (Benutzung von Gussformen für die Herstellung wiederkehrender dekorativer Elemente und Verwendung von Ockerpigmenten beim Anrühren des Stucks aus Kalk und Marmorstaub). Nach Beendigung der Arbeiten wurde eine moderne Kristallwand eingezogen, um die Grabkammer von außen betrachten zu können, ohne dass das delikate Gleichgewicht des Mikroklimas in ihrem Inneren beeinträchtigt wird, welches über ein hochpräzises computergesteuertes Kontrollsystem ständig überwacht wird. Zuletzt wurde eine neue und stimmungsvolle Glasfaserbeleuchtung installiert, um die außergewöhnlichen und extrem seltenen künstlerischen Dekorationen dieses Grabmals auf geeignete Weise ins rechte Licht zu rücken.

Bei diesem Projekt wurde die Fondazione Pro Musica e Arte Sacra unterstützt durch ihren Mäzen Dr. h.c. Hans Urrigshardt, die Gesellschaft LGT Bank in Liechtenstein AG, Mercedes-Benz Italia S.p.A., Pedrollo S.p.A. und Courtial Viaggi srl.

Fotogalerie Mausoleum H

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